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Heilung - Wunder oder Prozess oder gar nicht?

 

Wenn Heilung nicht oder nicht sofort geschieht?


Ich hoffe, dass es mir gelingt, diejenigen, die enttäuscht worden sind, zu ermutigen, daran nicht festzuhalten, sondern nach weiteren Möglichkeiten Ausschau zu halten.

 

Gott gibt u.a. Heilungsgaben, die wir im Vertrauen und Glauben entwickeln, wie jede andere Tätigkeit. Alles beginnt im Kleinen wie ein Samenkorn und wächst, wenn wir es nähren. Ebenso können wir im Glauben an die Heilung wachsen. Zweifel aber, auch von umgebenden Angehörigen, können Heilung verhindern. Bei Unglauben konnte selbst Jesus nicht viel tun (Mt 13,58) im anderen Fall schickte er die Ungläubigen fort.

 

Oft ist es mit einem Gebet nicht getan, es bedarf Nacharbeit, wenn mehrere Ursachen vorhanden sind. Auch Jesus wiederholte sein Gebet. Mögliche Heilungsblockaden müssen ursächlich geprüft werden.

 

Ein Wunder ist es, wenn Heilung sofort geschieht.

 

Bekannt ist, dass der fehlende Wille einer Person, geheilt zu werden, eine größere Rolle spiele als man denkt. Eine Krankheit kann finanzielle Sicherheit (z.B. Rente) geben, Zuwendung, Pflege, Mitleid, Interesse und andere Vorteile, die man sonst nicht hätte. Hier braucht es neues Vertrauen und Glauben, dass Gott auch der Versorger ist.

 

Dauerhafte körperliche Heilung kann es geben, wenn „Innere Heilung“ an Geist und Seele den "ungesunden" Lebensstil" verändert. Heilung geschieht im Hinblick auf das ewige Leben, in erster Linie zur Heilung des Geistes, der "heimgeht" für ein ewiges Leben. Sekundär ist die Heilung der Seele und des Körpers, die aber bei Aufhebung geistlicher Ursachen in der Regel zumindest als Linderung oder Besserung einhergehen können.

 

Wer an einem Lebensstil wider Gottes Ordnungen festhalten will, behindert Gottes Heilungswillen, ebenso wie ich damit rechnen muss, bei Geschwindigkeitsübertretungen nach dem Straßenverkehrsgesetz geahndet zu werden. Das Problem nicht geheilt zu werden, liegt also nie in der Sünde (Übertretung, Zielverfehlung) selbst, wohl aber an der betreffenden Person.

 

Selbst Sokrates hatte schon lange vor Jesus erkannt und gesagt:
„Du darfst jemanden nur heilen, wenn er von der Ursache lässt.“

Und Jesus sagte zu dem Mann am Teich Betesda nach der Heilung:

„Du bist jetzt gesund, sündige hinfort nicht mehr, auf das dir nichts Schlimmeres passiert!“(Joh 5,14)

 

Also ist uns der freie Willen gegeben, zwischen Gut und Böse, zwischen Segen und Fluch zu wählen. Wählen Sie den Segen, damit Sie gesund bleiben.

 

Hinter vielen geistigen, seelischen und körperlichen Krankheiten und Unfällen kann ursächlich eine andere geistliche Realität (Satan, Teufel, Dämon, Krankheitsgeist) stehen. Menschen können unter dämonischem Einfluss leiden, weil sie sich dem Okkultismus geöffnet haben. Die Krankheit kann dann verschwinden, wenn der Krankheitsgeist „durch das Wort“ abgetrennt wird, wie Jesus es tat.

 

Bei Umkehr und Buße, Wiederherstellung der Gottes Beziehung wird "dem Bösen" jede Grundlage entzogen. Er kann vor dem Namen Jesus nicht bestehen.

 

Gott vergibt und nimmt sich allen an, die vom Weg abgekommen sind (Joh 9,31).